Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion (Funktionsst├Ârungen im Kiefergelenk):

Kennen Sie Verspannungsschmerzen im Ohren-Bereich, mit Ausstrahlung Kopf und/ oder Nacken (-Wirbelsäule)? Knirschen Sie mit den Zähnen? Haben Sie Tinnitus?
Durch manuelle Mobilisation der Kiefergelenke, Entspannungsmaßnahmen für die betroffene Muskulatur mit nachfolgenden Übungen zur Verbesserung der Muskelbalance, sowie Verbesserung der Koordination der Kaubewegung können nachhaltig die Belastungen in den betroffenen Kiefergelenken deutlich gesenkt werden. Die wesentliche Rolle bei der Behandlung von Störungen in den Kiefergelenken spielen natürlich Zahnärzte und Kieferorthopäden.
Nur wenn die sog. Okklusion, der Biss stimmt, sind Voraussetzungen für eine störungsfreie Funktion der Kiefergelenke geschaffen. Ungleichmäßige Kontakte der Zahnreihen von Ober- und Unterkiefer, Über- und Unterbiss verursachen eine ungleichmäßige Druckbelastung in den komplexen, empfindlichen Kiefergelenken. Verschleißerscheinungen in Kiefer und Nacken, Verspannung der Kaumuskulatur sind gegeben. Schmerzen in Kiefer, Ohren (sowie Tinnitus) und im Kopf können die Folge sein.
Einseitige Kieferprobleme können in den gesamten Körper ausstrahlen, da Kiefermuskeln mit der Halswirbelsäule verbunden sind und Verspannungen mit Blockierungen bis in die Beckenregion reichen können. Oft reicht es nicht aus, den Biss neu einzuschleifen, oder mit Schienen und Spangen zu behandeln. Vielleicht verändert auch nur eine Fehlhaltung der Halswirbelsäule den Biss? Dann wäre eine Behandlung der Muskelungleichgewichte und -verkürzungen in Kombination mit Haltungs- und Bewegungsschulung, eine günstige Alternative. Wenn jedoch der Biss die Haltung ungünstig beeinflusst, oder eine Verbesserung der Haltung immer noch oder noch mehr einen Fehlbiss bedeutet, sind Spangen und Schleifmaßnahmen oder sogar operative Eingriffe nötig und gerechtfertigt.

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